Entlastungs-Debatte
Brandenburgs Regierungschef Woidke für Verlängerung des Tankrabatts

Brandenburgs Ministerpräsident Woidke hat sich dafür ausgesprochen, den sogenannten Tankrabatt zu verlängern.

    Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht in der Staatskanzlei von Brandenburg bei einem Statement zur Koalitionskrise und gestikuliert.
    Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (Archivbild) (Christophe Gateau/dpa)
    Der SPD-Politiker sagte im Fernsehsender "Welt", es müsse alles dafür getan werden, dass die Menschen von ihrer Arbeit gut leben könnten. Und dazu zähle natürlich, sich auch darum zu kümmern, dass die Treibstoffpreise erträglich seien. Der Verbraucherzentrale Bundesverband sprach sich gegen eine Verlängerung aus. Der Tankrabatt sei teuer, ineffizient und anfällig für Mitnahme-Effekte der Konzerne, sagte Vorständin Pop den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
    Die Regierung hatte die bis Ende Juni befristete Steuersenkung um knapp 17 Cent eingeführt, um Autofahrer und Unternehmen angesichts der durch den Iran-Krieg gestiegenen Treibstoffpreise zu entlasten. Bundesverkehrsminister Schnieder dämpfte Erwartungen an eine Verlängerung. Er brachte Entlastungen im Güterkraftverkehr ins Gespräch. Dies könnte aus Sicht des CDU-Politikers verhindern, dass steigende Kosten in der Branche auf Verbraucher umgelegt würden.
    Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.