Vor Weltklimakonferenz in Belém
Brasiliens Präsident Lula startet Fonds zum Schutz der weltweiten Regenwälder

Brasiliens Präsident Lula da Silva hat einen Fonds zum Schutz der weltweiten Regenwälder gestartet.

    Gastgeber Lula da Silva, Präsident von Brasilien, nimmt beim G20-Gipfel an der ersten Arbeitssitzung teil.
    Brasiliens Präsident Lula da Silva. (Archivbild) (Kay Nietfeld/dpa)
    Milliardensummen lege man dafür an, erklärte er. Mit den Gewinnen würden jene Tropenländer belohnt, die ihre Regenwälder schützten. Der Fonds sei eines der greifbarsten Ergebnisse im Vorfeld der UNO-Klimakonferenz, die am Montag in Belém beginnt, führte Lula aus. Zum Start betrage die Summe zehn Milliarden Dollar, langfristig solle sie auf 125 Milliarden steigen. Norwegen sagte bereits rund drei Milliarden Dollar zu. Der bislang größte Betrag. Frankreich will rund 600 Millionen beisteuern.
    In Belém treffen sich rund 50 Staats- und Regierungschefs. Bundeskanzler Merz reist heute an.
    Diese Nachricht wurde am 07.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.