Soziales
Breite Debatte über Vorschläge der Rentenkommission

Die Vorschläge der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission sorgen bereits vor der offiziellen Vorstellung morgen für Diskussionen.

    Eine ältere Frau zeigt eine Geldbörse mit 55 Euro.
    Über die neuen Rentenvorschläge wird viel diskutiert. (imago / Anton Geisser)
    IG-Metall-Chefin Benner wandte sich gegen eine Abschaffung der Rente ohne Abschläge nach 45 Versicherungsjahren - also der sogenannten Rente mit 63.
    Solche Vorschläge blendeten die Arbeits- und Lebenssituation vieler Beschäftigter in der Metallbranche aus, kritisierte sie. Die Präsidentin des Sozialverbands Vdk, Bentele, sagte im Deutschlandfunk, sie hätte sich von der Kommission gewünscht, dass sie den Schwerpunkt auf altersgerechte Arbeitsplätze in Unternehmen setze, damit mehr ältere Menschen im Berufsleben bleiben könnten.
    Die Junge Union bewertet die Reformvorschläge ‌der Rentenkommission ⁠positiv. Der JU-Vorsitzende Winkel sagte im ARD-Fernsehen, auf den ersten Blick sehe es ‌nach ‌einem größeren Wurf aus. Dies sei zufriedenstellend. Winkel nannte es richtig, Anreize zur Frühverrentung ins Visier zu nehmen. Diese ‌müssten abgeschafft werden. Auch der Vorsitzende der Senioren-Union, Hüppe, CDU, rief die Regierung zu einer raschen Umsetzung der Vorschläge auf.
    Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.