
Bei Gesetzesverstößen kann die britische Medienaufsicht unter anderem den Zugang zu Webseiten blockieren. Andere Länder haben das bereits getan. Die Behörden in Malaysia und Indonesien etwa erklärten, die bestehenden Kontrollmechanismen bei Grok reichten nicht aus. Erstellung und Verbreitung von pornografischen Inhalten würden nicht verhindert. Die Kommunikations- und Multimedia-Kommission in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur teilte mit, sie habe die Unternehmen X und xAI zu strengeren Sicherheitsvorkehrungen aufgefordert.
Grok ist der Chatbot des KI-Unternehmens xAI des Technologie-Unternehmers Musk. Er steht den Nutzern auf dessen Social-Media-Plattform X grundsätzlich kostenlos zur Verfügung. Allerdings wurde die Bildgenerierung und -bearbeitung mittlerweile auf zahlende Nutzer beschränkt. Kritiker bemängeln jedoch, dass das Problem mit sogenannten sexuellen Deepfakes dadurch nicht gelöst sei.
Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



