London
Britische Behörde ermittelt gegen X wegen sexualisierter Bilder der KI Grok

Die britische Medienaufsicht hat wegen sexualisierter KI-Bilder Ermittlungen gegen die Online-Plattform X eingeleitet.

    Ein Daumen auf auf einem Smartphone-Screen, auf dem "Grok" steht
    In Großbritannien wird gegen den Chatbot Grok von X ermittelt. (IMAGO / SOPA Images)
    Die Behörde in London teilte mit, der Chatbot Grok werde offenbar dazu genutzt, Bilder von Kindern in sexuellen Posen zu erstellen. Dies könne als Kindesmissbrauch gewertet werden. Bei Gesetzesverstößen kann die britische Medienaufsicht unter anderem den Zugang zu Webseiten blockieren.
    Grok ist der Chatbot des KI-Unternehmens xAI des Technologie-Unternehmers Musk. Er steht den Nutzern auf dessen Social-Media-Plattform X grundsätzlich kostenlos zur Verfügung. Allerdings wurde die Bildgenerierung und -bearbeitung mittlerweile auf zahlende Nutzer beschränkt. Kritiker bemängeln jedoch, dass das Problem mit sogenannten sexuellen Deepfakes dadurch nicht gelöst sei.
    Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.