Iran-Krieg
Britischer Premier Starmer ruft zu Deeskalation auf

Der britische Premierminister Starmer hat nach Angriffen des Irans auf die Vereinigten Arabischen Emirate zur Deeskalation aufgerufen.

    Blick auf eine Ansicht der Staße von Hormus in einer Schiffs-Tracker-App. Die Schiffe sind als längliche Dreiecke in verschiedenen Farben dargestellt.
    Eine Tracker-App zeigt Schiffs-Staus in der Straße von Hormus. (dpa / M.i.S. / Bernd Feil)
    Der Iran müsse sich ernsthaft an Verhandlungen beteiligen, um sicherzustellen, dass die Waffenruhe im Nahen Osten Bestand habe und eine langfristige diplomatische Lösung erreicht werde, erklärte Starmer. Auch das saudische Außenministerium äußerte sich besorgt. Der iranische Außenminister Araghtschi meinte, die Ereignisse in der Straße von Hormus machten deutlich, dass es keine militärische Lösung für eine politische Krise gebe.
    US-Präsident Trump hatte einen Militäreinsatz zur Sicherung der Wasserstraße angekündigt. Nach Angaben des US-Militärs wurden sechs iranische Kleinboote zerstört. Die Führung in Teheran wies dies zurück. Iranische Medien wiederum berichteten von Raketenangriffen auf ein Schiff der US-Marine und Warnschüssen auf Zerstörer, was wiederum in Washington zurückgewiesen wurde.
    Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.