Epstein-Akten
Britisches Parlament lehnt Untersuchung zu Botschafter-Ernennung ab

Großbritanniens Premierminister Starmer wird sich keiner parlamentarischen Untersuchung zur sogenannten Botschafter-Affäre stellen müssen.

     Der britische Premierminister Keir Starmer spricht während einer Pressekonferenz. Er blickt ernst in die Kameras.
    Der britische Premierminister Keir Starmer hat eine wichtige Abstimmung überstanden. (Brook Mitchell / PA Wire / dpa / Brook Mitchell)
    Das Unterhaus in London stimmte gegen einen Antrag der Opposition, die Starmer vorwirft, das Parlament getäuscht zu haben. Es geht um die Ernennung des damaligen britischen Botschafters in den USA, Mandelson. Dieser stand im engen Kontakt mit dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Epstein. Der Premier bestreitet, von dieser Verbindung gewusst zu haben. Er sei außerdem nicht darüber informiert worden, dass Mandelson durch eine interne Sicherheitsprüfung gefallen sei.
    Die Abstimmung im Parlament war von vielen Beobachtern als Vertrauensfrage für den britischen Regierungschef bewertet worden. Starmer hatte die Abgeordneten seiner ⁠Labour-Partei angewiesen, gegen die Untersuchung ‌zu stimmen.
    Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.