
Das Unterhaus in London stimmte gegen einen Antrag der Opposition, die Starmer vorwirft, das Parlament getäuscht zu haben. Es geht um die Ernennung des damaligen britischen Botschafters in den USA, Mandelson. Dieser stand im engen Kontakt mit dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Epstein. Der Premier bestreitet, von dieser Verbindung gewusst zu haben. Er sei außerdem nicht darüber informiert worden, dass Mandelson durch eine interne Sicherheitsprüfung gefallen sei.
Die Abstimmung im Parlament war von vielen Beobachtern als Vertrauensfrage für den britischen Regierungschef bewertet worden. Starmer hatte die Abgeordneten seiner Labour-Partei angewiesen, gegen die Untersuchung zu stimmen.
Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
