Straße von Hormus
Brot für die Welt fordert unabhängige Ernährungssysteme

Angesichts der faktischen Schließung der Straße von Hormus fordert die Präsidentin der evangelischen Hilfswerke Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe, Ernährungssysteme weltweit nachhaltiger zu machen.

    Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe, lächelt in die Kamera.
    Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt (picture alliance / Jörg Carstensen / Joerg Carstensen)
    Im Deutschlandfunk warnte Dagmar Pruin vor einer Katastrophe mit Ansage. Durch die Sperrung der Straße von Hormus werde es in den nächsten Monaten zu weiteren Preissteigerungen für Lebensmittel kommen. Dadurch müsse man damit rechnen, dass weitere 45 Millionen Menschen weltweit hungern werden.
    Pruin forderte, die Landwirtschaft vor Ort unabhängig von weltweiten Lieferketten zu machen. Durch weniger Monokultur und eine schonende Bewirtschaftung der Böden könnten Kleinbauern unbhängig von chemischen Düngemitteln werden.
    Diese Nachricht wurde am 23.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.