Bundesparteitag
BSW will in Magdeburg neue Führung wählen

Das Bündnis Sahra Wagenknecht soll künftig "Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft" heißen.

    Sahra Wagenknecht spricht an einem Rednerpult
    Sahra Wagenknecht auf dem BSW-Parteitag in Magdeburg (dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)
    Das beschloss der Bundesparteitag in Magdeburg. Beim Kürzel BSW soll es bleiben. Zudem soll am Abend der Parteivorsitz neu gewählt werden. Die bisherige Co-Chefin, Parteigründerin Wagenknecht, gibt das Amt ab. Nachfolger soll der Europaabgeordnete De Masi werden. Die bisherige Co-Parteichefin Mohamed Ali kandidiert erneut.
    Wagenknecht sagte in ihrer Rede, die Partei sei in schwierigen Zeiten. Umfragewerte von etwa vier Prozent könnten nicht zufriedenstellen. Zudem räumte sie ein, in der Anfangsphase seien auch Fehler gemacht worden. Als Beispiel nannte Wagenknecht die sehr eingeschränkte Aufnahme neuer Mitglieder. Dadurch sei der Eindruck eines "abgeschotteten Vereins" entstanden.
    Diese Nachricht wurde am 06.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.