
Das Tier sei sehr geschwächt, sagte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, Baschek. Gestern Abend war es dem Wal noch gelungen, sich mit steigendem Wasserstand wieder von einer Sandbank zu befreien. Wenig später schwamm er sich jedoch erneut fest. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus erklärte, man wolle den Wal in Ruhe lassen - in der Hoffnung, dass er Kraft tanke und den Weg aus der Ostsee heraus finde. In ein Sperrgebiet im Umkreis von 500 Metern rund um den Wal dürfen keine Schiffe und Boote hineinfahren.
In der kommenden Nacht wird damit gerechnet, dass der Wasserstand um etwa 40 Zentimeter sinkt. Dies würde die Situation für den Wal weiter verschlechtern.
Diese Nachricht wurde am 29.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
