
In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, der 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers dürfe nicht für anti-jüdische Agitation missbraucht werden. Die angekündigten Proteste der maßgeblich von linksextremen Kräften organisierten Kampagne müssten mit allen rechtlichen Mitteln unterbunden werden. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender, das American Jewish Committee Berlin und die Deutsch-Israelische Gesellschaft.
Die Initiatoren von "Kufiyas in Buchenwald" planen für den 11. April Veranstaltungen an der Gedenkstätte abseits des offiziellen Programms zum Jahrestag der Befreiung. Hintergrund ist das Zutrittsverbot für eine Frau mit Kufiya - also dem sogenannten Palästinensertuch - bei der letztjährigen Gedenkveranstaltung. Sie hatte das Tuch ausdrücklich als politisches Statement gegen den Staat Israel bezeichnet.
Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
