"KölnRheinRuhr"
Bürgerentscheide in Nordrhein-Westfalen: Deutliche Zustimmung für Olympia-Bewerbung

Bei den Bürgerentscheiden in Nordrhein-Westfalen hat es eine deutliche Mehrheit für eine Olympiabewerbung der Region Rhein-Ruhr gegeben.

    IOC - Olympia Ringe
    IOC - Olympia Ringe (picture alliance / dpa / Martial Trezzini)
    Bei dem Votum in 17 Städten entfielen nach Angaben von Ministerpräsident Wüst rund zwei Drittel der gültigen Stimmen auf ein Ja. Abgestimmt wurde unter anderem in Köln, Düsseldorf, Duisburg, Dortmund, Essen, Bochum und Gelsenkirchen. Wüst sprach von einem historischen Rückhalt. Nur in Herten kam die nötige Mindestbeteiligung nicht zustande, die Stadt scheidet darum aus.
    In Kiel durften die Bürger abstimmen, ob sich die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt an der Seite eines der möglichen Hauptaustragungsorte – neben Rhein-Ruhr sind das Hamburg, Berlin oder München – an der Olympia-Bewerbung beteiligen soll – als Standort für die Segelwettbewerbe. Auch in Kiel gab es ein deutliches Ja. Kiel konkurriert hier mit Rostock-Warnemünde.
    Hamburg plant ein Referendum für Ende Mai. München stimmte bereits für eine Austragung. Berlin plant bisher kein Referendum. Deutschland will sich für das Jahr 2036, 2040 oder 2044 um Olympische Sommerspiele bewerben. Die Entscheidung über den Austragungsort trifft der Deutsche Olympische Sportbund voraussichtlich im Herbst.
    Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.