
In der besonders schwer betroffenen Hafenstadt Derna wird sie inzwischen mit mehr als 3.800 angegeben. Ihr Bürgermeister befürchtet allerdings bis zu 20.000 Tote. Er sagte, dies ergebe sich auf Grundlage der Zerstörungen in Teilen der Stadt.
Durch Derna war am Sonntag nach einem Dammbruch eine Flutwelle gerast und hatte ganze Straßenzüge ins Meer gespült. Hilfe aus dem Ausland ist auf dem Weg oder bereits eingetroffen - etwa aus Katar, Kuwait und der Türkei. Deutschland stellt nach Angaben des Entwicklungshilfeministeriums vier Millionen Euro zur Verfügung, um zum Beispiel Notunterkünfte auszustatten. Das Technische Hilfswerk bereitet die Lieferung von Zelten, Feldbetten und Stromgeneratoren nach Libyen vor.
Diese Nachricht wurde am 14.09.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
