
Gleich zum Auftakt kündigte Bulgariens neuer Ministerpräsident Radew ein Veto gegen ein weiteres Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland an. Zur Begründung erklärte er, die geplanten Strafmaßnahmen könnten sich negativ auf die bulgarische Wirtschaft auswirken. Derweil sprach sich Österreichs Bundeskanzler Stocker in einem Interview mit der "Financial Times" für Verhandlungen mit Russland über ein Ende des Angriffskrieges gegen die Ukraine aus.
Das Büro von Ratspräsident Costa bestätigte Berichte, dass es zuletzt kurze Kontakte mit Moskau auf diplomatischer Ebene gegeben habe. Dabei sei es jedoch nicht um inhaltliche Gespräche gegangen, sondern lediglich um eine Öffnung von Kommunikationskanälen.
Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
