
Dies teilte der bulgarische Präsident Radew in der Hauptstadt Sofia mit. Zuvor waren Verhandlungen mehrerer Parteien über eine Regierungsbildung gescheitert. Radew muss nun einen Übergangs-Ministerpräsidenten bestimmen. Die erneute Wahl wird voraussichtlich Ende März oder Anfang April stattfinden.
Die bisherige Koalitionsregierung von Ministerpräsident Scheljaskow war Mitte Dezember nach Massenprotesten nach weniger als einem Jahr im Amt zurückgetreten. Grund für die Demonstrationen war die weitverbreitete Korruption.
Bulgarien ist das ärmste Land der EU. Seit Jahresbeginn ist es Teil der Eurozone.
Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
