
Wie er gestern Abend in einer Fernsehansprache mitteilte, will er sein Amt heute aufgeben. Demnach soll Radews Stellvertreterin Jotowa die Präsidentschaft kommissarisch übernehmen. Es wird vermutet, dass Radew bei der Wahl im Frühjahr antreten will. Das bulgarische Parlament wird dann zum achten Mal innerhalb von fünf Jahren neu gewählt, weil sich die Parteien nicht auf eine Regierung haben einigen können
Nach Massenprotesten gegen Korruption war die Regierung von Ministerpräsident Scheljaskow Mitte Dezember nach weniger als einem Jahr im Amt zurückgetreten. Bulgarien ist das ärmste Land in der EU und seit dem 1. Januar Mitglied der Eurozone.
Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
