Musikwettbewerb
Bulgarischer Ministerpräsident Radew feiert ESC-Sieg von Sängerin Dara

Der bulgarische Ministerpräsident Radew hat Sängerin Dara zum ersten Sieg des Landes beim Eurovision Song Contest gratuliert. Es sei ein Erfolg mit globaler Resonanz, teilte Radew mit. Das Land erwarte nun die Welt zum ESC im kommenden Jahr, schrieb er in Sozialen Medien. Dara hatte mit ihrem Song "Bangaranga" den Musikwettbewerb in Wien mit deutlichem Abstand gewonnen.

    Siegerin Dara aus Bulgarien jubelt mit der Trophäe im Finale des 70. Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle.
    Sängerin Dara jubelt: Bulgarien hat den ESC gewonnen. (Georg Hochmuth / APA / dpa / Georg Hochmuth)
    Der Beitrag erhielt sowohl von den Jurys als auch dem Publikum jeweils die meisten Punkte. Der Eurovision Song Contest wird im kommenden Jahr somit erstmals in Bulgarien stattfinden.
    Insgesamt waren bei der Veranstaltung 25 Bands und Künstler angetreten. Israel wurde Zweiter, Rumänien Dritter. Für Deutschland kam Sängerin Sarah Engels mit dem Lied "Fire" auf Platz 23.
    Das Finale des ESC bescherte der ARD dennoch hohe Einschaltquoten. Im Ersten und im Spartensender One schauten insgesamt rund 8,9 Millionen Menschen die Übertragung der Show aus Wien, wie sich aus den Zahlen der AGF-Videoforschung ergibt. Im Vergleich zum ESC-Finale vor einem Jahr bedeutete dies zwar einen kleinen Rückgang, die Sendung war aber mit Abstand die erfolgreichste des Samstags.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

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    Diese Nachricht wurde am 17.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.