Jährliches Schwarzbuch
Bund der Steuerzahler kritisiert 100 Fälle von gravierender Steuerverschwendung

Der Bund der Steuerzahler kritisiert rund 100 Fälle von gravierender Steuerverschwendung in Deutschland.

    Das "Schwarzbuch" des Bundes der Steuerzahler liegt während einer Pressekonferenz bereit.
    Das "Schwarzbuch" des Bundes der Steuerzahler (ZB/dpa/Ralf Hirschberger)
    In der neuen Ausgabe seines Schwarzbuchs führt der Verein unter anderem die Kosten für den Bau des Jüdischen Museums in Köln auf. Diese seien inzwischen von geplanten 48 auf 190 Millionen Euro gestiegen. Kritisiert wird auch ein 15 Millionen Euro teures Parkhaus, das in Neuenburg in Baden-Württemberg für die Landesgartenschau geplant, aber erst nach der Veranstaltung fertiggestellt wurde. Die meisten Parkplätze stünden seither leer.
    Auch die aus Sicht des Vereins betrugsanfälligen Abrechnungsverfahren bei Coronatests werden im Schwarzbuch aufgeführt. Dadurch sei dem Staat ein Schaden von mehreren Milliarden Euro entstanden. Der Vorsitzende des Bunds der Steuerzahler, Holznagel, forderte als Konsequenz einen sorgfältigeren Umgang des Staates mit öffentlichen Geldern sowie den Abbau von Bürokratie.
    Diese Nachricht wurde am 09.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.