
Zuvor hatte der Bundesfinanzhof die neuen Regeln für rechtmäßig erklärt. Der Präsident von "Haus&Grund Deutschland", Warnecke, teilte mit, die Grundsteuer sei für viele Bürger teurer und ungerechter geworden. Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Holznagel, erklärte, das Verfassungsgericht solle prüfen, ob das Bundesmodell mit dem Gleichheitsgrundsatz vereinbar sei.
Der Bundesfinanzhof hatte am Vormittag drei Klagen von Immobilieneigentümern abgewiesen. Sie hatten eine zu ungenaue und damit zu Ungerechtigkeiten führende Datengrundlage gerügt. Das sogenannte Bundesmodell zur Berechnung der Grundsteuer wird seit Januar in elf Bundesländern genutzt. Zuvor war die Abgabe nach jahrzehnte-alten Einheitswerten berechnet worden. Das Bundesverfassungsgericht forderte 2018 eine Neuregelung.
Diese Nachricht wurde am 10.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
