Nach Urteilen des Bundesfinanzhofs
Bund der Steuerzahler und "Haus & Grund" kündigen Verfassungsbeschwerde gegen Grundsteuerreform an

Der Bund der Steuerzahler und der Eigentümerverband "Haus & Grund" haben eine Verfassungsbeschwerde gegen die Grundsteuer-Reform angekündigt.

    Das Wort Grundsteuer erscheint auf einem Computerbildschirm auf der Seite des Online-Steuerportals Elster.
    Drei Immobilieneigentümer scheiterten mit ihrer Klage gegen die Grundsteuererklärung (Archivbild). (Bernd Weißbrod/dpa)
    Zuvor hatte der Bundesfinanzhof die neuen Regeln für rechtmäßig erklärt. Der Präsident von "Haus&Grund Deutschland", Warnecke, teilte mit, die Grundsteuer sei für viele Bürger teurer und ungerechter geworden. Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Holznagel, erklärte, das Verfassungsgericht solle prüfen, ob das Bundesmodell mit dem Gleichheitsgrundsatz vereinbar sei.
    Der Bundesfinanzhof hatte am Vormittag drei Klagen von Immobilieneigentümern abgewiesen. Sie hatten eine zu ungenaue und damit zu Ungerechtigkeiten führende Datengrundlage gerügt. Das sogenannte Bundesmodell zur Berechnung der Grundsteuer wird seit Januar in elf Bundesländern genutzt. Zuvor war die Abgabe nach jahrzehnte-alten Einheitswerten berechnet worden. Das Bundesverfassungsgericht forderte 2018 eine Neuregelung.
    Diese Nachricht wurde am 10.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.