Hamburger Hafen
Bund gibt halbe Million Euro für Museumsschiff "Cap San Diego"

Der Bund steuert zum Erhalt und zur Förderung des Museumsschiffes "Cap San Diego" im Hamburger Hafen 500.000 Euro bei. Wie der Hamburger SPD-Abgeordnete Droßmann mitteilte, wurde ein entsprechender Beschluss im Haushaltsausschuss des Bundestages getroffen. Damit leiste der Bund einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Denkmals.

    Die Museumsschiffe "Cap San Diego" (M) und "Rickmer Rickmers" (r unten), sowie Großsegler, Schiffe der Bundesmarine, Freizeit- und Ausflugsschiffe sind in Hamburg im Hafen neben den Landungsbrücken auf der Elbe zu sehen.
    Das weiß-rote Museumsschiff "Cap San Diego" im Hamburger Hafen. (Archivbild) (picture alliance / Christian Charisius)
    "Das Schiff ist nicht nur ein herausragendes Stück Geschichte, sondern auch ein Wahrzeichen, das untrennbar zum Hamburger Hafen gehört", sagte Droßmann weiter. "Mit der Förderung wird ein starkes Zeichen für den Erhalt des maritimen Erbes Hamburgs gesetzt."

    Seit 2003 unter Denkmalschutz

    Die "Cap San Diego" ist nach Angaben der Betreibergesellschaft das letzte noch erhaltene Schiff einer Serie von sechs baugleichen Stückgutfrachtern. Es transportierte von 1962 bis 1981 unter anderem Autos und Maschinen nach Südamerika, auf der Rückreise wurden Kaffee, Öle, Rindfleisch und Textilien geladen.
    Das Schiff, das seit 2003 unter Denkmalschutz steht und inzwischen auch als schwimmendes Hotel dient, hat seinen Liegeplatz an der Überseebrücke im Hamburger Hafen.
    Diese Nachricht wurde am 04.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.