
Dabei geht es um Kosten, die im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien entstehen. Wie aus dem Konzept der Bonner Behörde hervorgeht, sollen die Gebühren vom kommenden Jahr an so verteilt werden, dass Menschen und Unternehmen in Regionen mit besonders viel Wind- und Solarkraftwerken bei den Stromkosten entlastet werden.
In den Gebieten, die deutlich mehr erneuerbaren Strom erzeugen als sie verbrauchen, entstehen für den Umbau der Netze erhebliche Kosten. Diese werden bisher auf die dortigen Verbraucherinnen und Verbraucher umgelegt, künftig werden sie bundesweit umgelegt.
Von dem neuen Modell profitieren dürften darum vor allem Nord- und Ostdeutschland. Genaue Zahlen werden laut Netzagentur im Oktober veröffentlicht.
Diese Nachricht wurde am 30.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.