Nach Verstaatlichung
Bund leitet Uniper-Wiederverkauf ein

Rund dreieinhalb Jahre nach der Verstaatlichung des Energiekonzerns Uniper hat die Bundesregierung mit dem Wiederverkauf des Unternehmens begonnen.

    Wolken spiegeln sich in einer Glasfassade mit dem Uniper-Schriftzug an der Zentrale in Düseldorf.
    Die Bundesregierung beginnt mit dem Wiederverkauf von Uniper. (picture alliance / dpa / Federico Gambarini)
    In einer formalen Bekanntmachung in der "Financial Times" hieß es, der Bund wolle am Ende des Prozesses noch 25 Prozent plus eine Aktie an dem Gasversorger halten. Aktuell sind es 99 Prozent. Als mögliche Optionen wurden ein Börsengang oder ein Verkauf genannt.
    Uniper war als größter deutscher Gasimporteur 2022 in Schieflage geraten, als Russland nach dem Angriff auf die Ukraine kein Gas mehr lieferte. Deutschland rettete mit Erlaubnis der EU das Unternehmen mit Milliarden-Beihilfen und wurde quasi Alleineigentümer.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.