Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat bei einem Lebensmittelmonitoring vor allem in Kopfsalat, bei Äpfeln, Zuchtchampignons sowie Grünkohl und Wirsingkohl erhöhte Rückstände von Pflanzenschutzmitteln festgestellt. Helmut Tschiersky-Schöneburg, der Leiter des Bundesamts.
"Wir haben festgestellt, dass nach wie vor Pflanzenschutzmittel Höchstmengen überschritten werden und zwar in Obst und Gemüse. Uns ist da zum Beispiel der Kopfsalat aufgefallen, wo immerhin neuneinhalb Prozent Höchstmengenüberschreitung festgestellt wurden, wo es in 23 Prozent zu Überschreitungen der Nitrathöchstmengen gekommen ist. Es ist auch auffällig, dass zum Teil weit über 50 Prozent der Proben mehrere Pflanzenschutzmittelrückstände enthielten."
Einige Proben von Kopfsalat, Grünkohl, Austernseitlingen und Tomaten waren so hoch belastet, dass selbst bei einem einmaligen Verzehr, gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht auszuschließen sind. Anders bei Rindfleisch, Roggen, Honig, Räucherspeck, Römischem Salat, Radieschen, Nektarinen und Bier. Diese Erzeugnisse waren nur geringfügig mit unerwünschten Stoffen belastet. Auch die Gehalte des Schimmelpilzgifts Aflatoxin in Pistazien konnten durch intensive Kontrollen der EU auf ein Fünfzigstel gegenüber den Werten von vor zehn Jahren verringert werden. Biolebensmittel haben bei gezielten Kontrollen innerhalb des bundesweiten Überwachungsplans grundsätzlich positiv abgeschnitten.
"Nach unseren Ergebnissen kann man das im Großen und Ganzen so sagen. Wir haben zwar in einem Prozent auch Beanstandungen festgestellt. Wobei wir nicht ausschließen können, dass da einfach falsch deklariert wurde. Es ist auch nicht auszuschließen, dass es bei einem Bioanbau durch Seitenwind zu Verwehungen kommt. Aber im Großen und Ganzen hat sich das bestätigt, dass Bioprodukte weitgehend frei sind von Pflanzenschutzmittelrückständen."
Im Rahmen des bundesweiten Überwachungsplans wurden auch Kosmetika, Spielzeug, Wein und Tabakwaren untersucht. Spielzeuge enthielten häufig verbotene Weichmacher. Lederwaren wie Arbeitskleidung, Schuhe, Rucksäcke und Taschen waren vielfach mit einem hohen Gehalt an Chrom belastet. Dieser Stoff darf in Arbeitsschutzausrüstungen nicht nachweisbar sein. Unbedenklich dagegen sind Lippenstifte. In keiner Probe wurden krebserregende Azofarbstoffe nachgewiesen. Somit hat die Kosmetikindustrie die neue Verordnung vollständig umgesetzt. Der Leiter des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit fordert den Handel zu einem besseren Qualitätsmanagment auf.
"Wir sind der Auffassung, dass der Handel seine Anstrengungen noch intensivieren muss. Insbesondere im Bereich von Obst und Gemüse hier die Zahl und auch die Menge der Pflanzenschutzmittelrückstände zu senken. Auch die Qualitätssicherungssysteme der Unternehmen müssen verbessert werden."
Grundsätzlich sollten die Ergebnisse des bundesweiten Monitorings den Verbraucher nicht beunruhigen, so Helmut Tschiersky- Schöneburg .
"Bloß keine Panik. Wir müssen ja daran denken, dass wir zumindest in einem Programm, dem bundesweiten Überwachungsprogramm ganz bewusst risikoorientiert beproben. Das heißt, wir gehen gezielt auf bestimmte Proben wo wir ohnehin vermuten, dass es dort zu einer Beanstandung kommt. Dann sehen wir eben auch, dass es dort Probleme geben kann. Ich würde dem Verbraucher nicht unbedingt raten, jetzt Panik zu bekommen."
"Wir haben festgestellt, dass nach wie vor Pflanzenschutzmittel Höchstmengen überschritten werden und zwar in Obst und Gemüse. Uns ist da zum Beispiel der Kopfsalat aufgefallen, wo immerhin neuneinhalb Prozent Höchstmengenüberschreitung festgestellt wurden, wo es in 23 Prozent zu Überschreitungen der Nitrathöchstmengen gekommen ist. Es ist auch auffällig, dass zum Teil weit über 50 Prozent der Proben mehrere Pflanzenschutzmittelrückstände enthielten."
Einige Proben von Kopfsalat, Grünkohl, Austernseitlingen und Tomaten waren so hoch belastet, dass selbst bei einem einmaligen Verzehr, gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht auszuschließen sind. Anders bei Rindfleisch, Roggen, Honig, Räucherspeck, Römischem Salat, Radieschen, Nektarinen und Bier. Diese Erzeugnisse waren nur geringfügig mit unerwünschten Stoffen belastet. Auch die Gehalte des Schimmelpilzgifts Aflatoxin in Pistazien konnten durch intensive Kontrollen der EU auf ein Fünfzigstel gegenüber den Werten von vor zehn Jahren verringert werden. Biolebensmittel haben bei gezielten Kontrollen innerhalb des bundesweiten Überwachungsplans grundsätzlich positiv abgeschnitten.
"Nach unseren Ergebnissen kann man das im Großen und Ganzen so sagen. Wir haben zwar in einem Prozent auch Beanstandungen festgestellt. Wobei wir nicht ausschließen können, dass da einfach falsch deklariert wurde. Es ist auch nicht auszuschließen, dass es bei einem Bioanbau durch Seitenwind zu Verwehungen kommt. Aber im Großen und Ganzen hat sich das bestätigt, dass Bioprodukte weitgehend frei sind von Pflanzenschutzmittelrückständen."
Im Rahmen des bundesweiten Überwachungsplans wurden auch Kosmetika, Spielzeug, Wein und Tabakwaren untersucht. Spielzeuge enthielten häufig verbotene Weichmacher. Lederwaren wie Arbeitskleidung, Schuhe, Rucksäcke und Taschen waren vielfach mit einem hohen Gehalt an Chrom belastet. Dieser Stoff darf in Arbeitsschutzausrüstungen nicht nachweisbar sein. Unbedenklich dagegen sind Lippenstifte. In keiner Probe wurden krebserregende Azofarbstoffe nachgewiesen. Somit hat die Kosmetikindustrie die neue Verordnung vollständig umgesetzt. Der Leiter des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit fordert den Handel zu einem besseren Qualitätsmanagment auf.
"Wir sind der Auffassung, dass der Handel seine Anstrengungen noch intensivieren muss. Insbesondere im Bereich von Obst und Gemüse hier die Zahl und auch die Menge der Pflanzenschutzmittelrückstände zu senken. Auch die Qualitätssicherungssysteme der Unternehmen müssen verbessert werden."
Grundsätzlich sollten die Ergebnisse des bundesweiten Monitorings den Verbraucher nicht beunruhigen, so Helmut Tschiersky- Schöneburg .
"Bloß keine Panik. Wir müssen ja daran denken, dass wir zumindest in einem Programm, dem bundesweiten Überwachungsprogramm ganz bewusst risikoorientiert beproben. Das heißt, wir gehen gezielt auf bestimmte Proben wo wir ohnehin vermuten, dass es dort zu einer Beanstandung kommt. Dann sehen wir eben auch, dass es dort Probleme geben kann. Ich würde dem Verbraucher nicht unbedingt raten, jetzt Panik zu bekommen."