
Der Beschuldigte sei dringend verdächtig, für einen ausländischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein,heißt es in einer Mitteilung der Justizbehörde. Demnach soll der kasachische Staatsbürger einem russischen Führungsoffizier Informationen über die militärische Unterstützung für die Ukraine sowie über die deutsche Rüstungs- und Verteidigungsindustrie übermittelt haben. Zudem soll er wiederholt Bildmaterial von öffentlichen Gebäuden in Berlin oder von militärischen Konvois auf Autobahnen weitergeleitet haben. Auch habe er angeboten, weitere Personen für eine Sabotage- und Spionagetruppe zu rekrutieren, hieß es.
Der Beschuldigte wird heute dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt. Dieser entscheidet über den Vollzug einer Untersuchungshaft.
Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
