
Man werde die Partner nicht belehren, sagte Merz. Denn offensichtlich hätten bisher alle Maßnahmen den Iran nicht von dem Atom- und Raketenprogramm abhalten können. In Brüssel erklärte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, für die Menschen im Iran gebe es nun neue Hoffnung.
Kritik vor allem an der Tötung des iranischen Ayatollahs Chamenei kam dagegen unter anderem aus autoritär regierten Staaten. Der russische Staatschef Putin erklärte, damit seien alle Normen der menschlichen Moral und jedes internationale Recht verletzt worden. Ähnlich äußerten sich die Regierungen Chinas und Nordkoreas. Im Gaza-Streifen sprach die militant-islamistische Hamas von einem "abscheulichen Verbrechen".
Papst Leo XIV. forderte ein Ende der "Spirale der Gewalt" im Nahen Osten. Er sagte in einer Ansprache in Rom nach dem traditionellen Angelus-Gebet, es müsse der Diplomatie wieder Raum gegeben werden.
Diese Nachricht wurde am 01.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
