
Bei einem Besuch in der Hauptstadt Rabat erklärte der CDU-Politiker, Marokko sei bereits jetzt Deutschlands zweitgrößter Handelspartner auf dem afrikanischen Kontinent. Er sehe noch weiteres Potenzial, unter anderem bei erneuerbaren Energien, kritischen Rohstoffen oder beim Thema Wasserstoff. Marokkanische Fachkräfte seien zudem etwa im deutschen Gesundheits- und Pflegewesen eine wertvolle Stütze.
Beim Austausch mit Wadephuls marokkanischem Amtskollegen Bourita soll es nach Aussage des Ministers auch um internationale Fragen gehen. So habe sich das nordafrikanische Land unter anderem bereiterklärt, an der Umsetzung des 20-Punkte-Plans für den Gazastreifen und einer internationalen Sicherheitstruppe mitzuwirken. Mit Marokko teile man auch das Ziel, die Sahel-Region zu stabilisieren, um dort Krisen- und Fluchtursachen einzudämmen.
Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
