Öffentliche Haushalte
Bundesbank: Staatsschulden um 144 Milliarden Euro gestiegen

Der deutsche Staat ist im vergangenen Jahr mit 2,84 Billionen Euro verschuldet gewesen.

    Die Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main spiegelt sich in einem Weiher.
    Die Bundesbank in Frankfurt am Main (picture alliance/dpa /Arne Dedert)
    Laut Berechnungen der Bundesbank nahmen die Verbindlichkeiten der öffentlichen Hand um 144 Milliarden Euro zu. Der größte Teil mit 107 Milliarden Euro entfiel auf den Bund einschließlich der Extra-Haushalte. 37 Milliarden Euro an zusätzlichen Schulden gingen zu Lasten der Länder, Kommunen und Sozialversicherungen.
    Die Schuldenquote – also das Verhältnis der Schulden zur Wirtschaftsleistung – stieg um 1,3 Punkte auf 63,5 Prozent. Damit überschritt Deutschland – wie die meisten Staaten im Euroraum – zum sechsten Mal in Folge die in den europäischen Verträgen von Maastricht vereinbarte Grenze von 60 Prozent.
    Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.