
Die Effekte würden ihre Zeit benötigen, sagte Nagel im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Es könne daher sein, dass man sich noch länger auf ein höheres Preisniveau einstellen müsse. Der Bundesbankpräsident schließt zudem nicht aus, dass das Niveau vor dem Krieg nicht mehr zu erreichen ist. Er verwies unter anderem auf Lieferketten, die sich geändert hätten. Die Welt sei perspektivisch über diesen Konflikt hinaus von Unsicherheiten und Veränderungen geprägt, betonte Nagel.
Die Bundesbank hatte wegen des Iran-Kriegs zuletzt ihre Konjunkturerwartungen nach unten korrigiert.
Diese Nachricht wurde am 13.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
