
Die SPD-Politikerin, die selbst im Januar Mutter geworden ist, sagte der "Rheinpfalz", Deutschland brauche mehr Unternehmerinnen, Frauen, die Arbeitsplätze schüfen und die Wirtschaft voranbrächten. Es sei absurd, dass man ausgerechnet bei diesen Frauen zulasse, dass eine Schwangerschaft zum wirtschaftlichen Risiko werde.
Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD festgehalten, "zeitnah umlagefinanzierte und andere geeignete Finanzierungsmodelle" zu prüfen, um auch selbstständigen Müttern künftig die vollen Mutterschutzleistungen zu ermöglichen. Das Mutterschutzgesetz gilt bislang nur für Arbeitnehmerinnen, Auszubildende und Studentinnen. Selbstständige können sich dagegen lediglich freiwillig absichern, um in den sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen danach Ersatz für den Verdienstausfall zu erhalten – etwa über eine private Krankenversicherung oder die freiwillige Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
