KI-Gipfel in Neu Delhi
Bundesdigitalminister Wildberger sieht Deutschland bei KI gut aufgestellt

Bundesdigitalminister Wildberger hat Befürchtungen zurückgewiesen, Deutschland könnte beim Ausbau der Künstlichen Intelligenz den Anschluss verpassen.

    Wildberger hält eine Rede und steht vor einem violetten Hintergrund. Er trägt einen dunklen Anzug.
    Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) bei einer Rede im Januar (picture alliance / dpa / Rolf Vennenbernd)
    Hierzulande seien in den vergangenen Monaten sehr viele Rechenkapazitäten geschaffen worden, sagte Wildberger im Deutschlandfunk. Der CDU-Politiker verwies etwa auf eine Investition der Schwarz-Gruppe in Höhe von 11 Milliarden Euro in ein Rechenzentrum im brandenburgischen Lübbenau. In Jülich in Nordrhein-Westfalen stehe der derzeit drittleistungsfähigsten KI-Rechner der Welt. Hier sei man "führend unterwegs", so Wildberger. Telekom und Envidia hätten zudem in München eine KI-Fabrik eröffnet. Auch bei Neugründungen von Start-ups gebe es aktuell eine große Dynamik.
    Wildberger äußerte sich anlässlich eines Gipfeltreffens zu Künstlicher Intelligenz in Indien. Der indische Mischkonzern Adani will seinerseits in Indien 100 Milliarden Dollar in den Bau von Rechenzentren ‌für Künstliche Intelligenz investieren. Die Summe sei bis 2035 eingeplant, erklärte das Unternehmen in der Hauptstadt Neu Delhi. Dort treffen sich derzeit Staats- und Regierungschefs sowie Spitzenmanager von Technologieunternehmen zu einem fünftägigen KI-Gipfel.

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    Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.