
Berücksichtigt werden die voraussichtlichen Einnahmen von Bund, Ländern und Kommunen bis 2030. Die Ergebnisse der Schätzung bilden auch eine Grundlage für den Bundeshaushalt im kommenden Jahr.
Die Bundesregierung hatte zuletzt wegen der wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs ihre Konjunkturprognose geändert und erwartet in diesem Jahr nur noch ein Wachstum für Deutschland von einem halben Prozent. Ungeachtet der schlechteren Wirtschaftslage dürften nach Informationen des Handelsblattes die Steuereinnahmen vorerst stabil bleiben. Das Minus werde sich in überschaubaren Grenzen halten, heißt es unter Berufung auf Regierungskreise.
Der Arbeitskreis Steuerschätzung kommt im Frühjahr und im Herbst zusammen, diesmal in Stralsund. Dem Gremium gehören Experten von Bund, Ländern und Kommunen an sowie der Bundesbank und des Sachverständigenrats für die wirtschaftliche Entwicklung.
Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
