Nach Kritik
Bundesgesundheitsministerin Warken verteidigt Reformpläne für Pflegeversicherung

Bundesgesundheitsministerin Warken hat ihre Reformpläne zur Pflegeversicherung verteidigt.

    Nina Warken (CDU), Bundesministerin für Gesundheit, steht an einem Rednerpult. Sie trägt einen roten Blazer.
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (Kay Nietfeld / dpa)
    Ein breiter Ansatz sei nötig gewesen, sagte die CDU-Politikerin im ARD-Fernsehen. Sie sei aber sicher, dass das schließlich vorgelegte Gesetz die Versorgung der Menschen besser machen werde.
    Auch Unionsfraktionschef Spahn hatte sich zuvor für die Reformen ausgesprochen. Warken mache einen schweren, aber notwendigen Schritt, sagte der CDU-Politiker. Das Paket Warkens sei ausgewogen. Niemand kürze gerne Leistungen. Aber die Pflegeversicherung sei - Zitat - "schlicht und ergreifend pleite", sagte Spahn.  
    Der Reformentwurf Warkens sieht einen höheren Pflegebeitrag für kinderlose Menschen vor. Geplant sind auch höhere Hürden für eine Einstufung in einen Pflegegrad. Die beitragsfreie Mitversicherung für Ehepartner in der gesetzlichen Krankenversicherung soll großenteils wegfallen. Kritik kam beispielsweise aus der SPD.
    Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.