Nach Strom-Anschlag
Bundesinnenminister Dobrindt kündigt Maßnahmenpaket gegen Linksextremismus an

Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz hat Bundesinnenminister Dobrindt Maßnahmen gegen Linksextremismus und radikale Klima-Aktivisten angekündigt.

    Dobrindt im dunklen Jackett spricht in zwei Mikrofone. An der blauen Wand dahinter der Schriftzug seines Ministeriums.
    Bundesinnenminister Dobrindt. (Sebastian Christoph Gollnow/dpa)
    Wie der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag" sagte, soll es eine personelle Aufstockung der Nachrichtendienste und eine Ausweitung ihrer digitalen Befugnisse geben. Das solle dazu dienen, die Szene besser auszuleuchten und ihre Spuren im Internet schneller zu verfolgen. Laut Dobrindt wird es außerdem schärfere Gesetze zum Schutz von kritischer Infrastruktur geben.
    Zu dem Anschlag, in dessen Folge im Südwesten Berlins zeitweise rund 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe ohne Strom waren, hatte sich eine linksextreme Gruppe bekannt.
    Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.