Migration
Bundesinnenminister Dobrindt sieht keine verstärkten Fluchtbewegungen wegen Iran-Krieg nach Europa

Bundesinnenminister Dobrindt erwartet vorerst keine stärkeren Fluchtbewegungen wegen des Iran-Kriegs nach Europa.

    Bundesinnenminister Dobrindt im dunklen Jackett mit gestreifter Krawatte spricht in zwei Mikrofone. Hinter ihm eine blaue Wand mit dem Schriftzug seines Ministeriums.
    Gelassen, was mögliche Migration aus dem Nahen und Mittleren Osten angeht: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. (Sebastian Christoph Gollnow/dpa)
    Der CSU-Politiker sagte der Düsseldorfer Zeitung "Rheinische Post", die Bundesregierung habe einen sehr genauen Blick auf die Migrationsbewegungen beispielsweise im Iran und im Libanon. Zwar gebe es eine starke Binnenmigration, aber noch keinen Druck auf die türkische Grenze. Letzteres wäre der erste Indikator für eine Migrationsbewegung weiter nach Europa. Dobrindt hielt sich dennoch eine Verlängerung der deutschen Grenzkontrollen offen. Er sagte, die nächsten Wochen würden zeigen, wie sich die Situation im Nahen und Mittleren Osten entwickle.
    Diese Nachricht wurde am 18.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.