
Dobrindt betonte, "unsere Erfolge beim Zurückdrängen der illegalen Migration müssen erhalten und weiter ausgebaut werden." Die Lage in Ceuta zeige, wie hoch der "Migrationsdruck" auf Europa weiterhin sei. Ceuta gehört allerdings gar nicht zum Schengenraum. Deshalb ist eine reguläre Weiterreise nach Deutschland von dort aus gar nicht möglich.
Die AfD-Vorsitzende Weidel forderte, es müsse sichergestellt werden, dass die Migranten von Ceuta aus niemals den europäischen Kontinent beträten. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Fiedler, sagte, seine Sorge sei nicht in erster Linie, dass die Menschen nach Deutschland weiterzögen. Er sehe eher das Risiko neuer Migrationsbewegungen, weil Schleuser den Eindruck vermittelten, dass eine bestimmte Route in die EU Erfolg verspreche. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Bünger, sagte, Deutschland und die EU stünden in der Pflicht, Schutzsuchende aufzunehmen.
Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
