Berlin
Bundeskabinett verabschiedet Gesetzentwurf zur Entlastung von Ländern und Kommunen

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur finanziellen Entlastung von Ländern und Kommunen verabschiedet. Sie sollen rückwirkend zum Jahresbeginn bis 2029 mit rund einer Milliarde Euro jährlich unterstützt werden.

    Die Uhr auf dem Tisch des Bundeskabinetts im Bundeskanzleramt in Berlin.
    Das Bundeskabinett tritt zusammen (Archivbild). (picture alliance / Ipon / Stefan Boness)
    Das Geld geht an die Länder, die es an verschuldete Kommunen weitergeben sollen.
    Bundesfinanzminister Klingbeil sagte in Berlin, mit der Maßnahme wolle man die Handlungsfähigkeit von Städten und Gemeinden stärken. Das Gesetz sei ein Signal des Bundes, dass man die Finanzlage vor Ort sehe und handle. In den Kommunen müsse jetzt in moderne Infrastruktur, gute Bildung, Digitalisierung und Gesundheitsversorgung investiert werden, fügte der SPD-Politiker hinzu.
    Die Linke im Bundestag kritisierte die Unterstützung als unzureichend. Ihr Abgeordneter Görke sagte, der Bund müsse sich an einem echten Altschuldenschnitt beteiligen und die Hälfte der bestehenden Liquiditätskredite der Kommunen übernehmen.
    Diese Nachricht wurde am 15.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.