Klausurtagungen der Bundestagsfraktionen
Bundeskanzler Merz betont bei CSU Notwendigkeit von Wirtschaftsreformen, SPD will Reform der Erbschaftssteuer anstoßen

Zum Abschluss der Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten hat Bundeskanzler Merz erneut die Notwendigkeit von Wirtschaftsreformen betont.

    CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann (l) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nehmen am Abschluss der dreitägigen Klausurtagung der CSU-Bundestagsfraktion im Kloster Seeon teil.
    Bundeskanzler Merz spricht beim Abschluss der Klausur CSU-Bundestagsfraktion. (Peter Kneffel/dpa)
    Die Schwäche der Wirtschaft sei eine große Belastung für das Land, sagte der CDU-Vorsitzende im oberbayerischen Kloster Seeon. Man müsse Strukturen aufbrechen. Nach wie vor seien die Energie-, die Bürokratie- sowie die Arbeitskosten viel zu hoch. Auch die Steuerbelastung müsse reduziert werden. Der Vorsitzende der CSU, Söder, wies auf die Bedeutung der Westbindung hin. Ohne die USA könne man auch künftig die Sicherheit Europas nicht gewährleisten. - Die CDU-Bundestagsfraktion sagte ihre Klausur in Mainz aufgrund des angekündigten Sturmtiefs Elli ab.
    Bei der Jahresauftaktklausur der SPD-Fraktion im Bundestag forderte deren Vorsitzender Miersch ein Bleiberecht für Zuwanderer, die in Deutschland arbeiten oder in der Ausbildung sind. Er betonte, Migration biete Riesenchancen.
    Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.