
Man sei sich einig, dass das Regime in Teheran gestürzt werden müsse, sagte Merz. Er habe ein großes Interesse an gemeinsamer Arbeit mit den Vereinigten Staaten. Dies sei extrem wichtig für Europa, die USA und Israel. Der Bundeskanzler betonte außerdem die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts auf Deutschland, etwa durch die steigenden Benzinpreise. Auch deshalb hoffe er auf ein baldiges Ende des Krieges.
Trump räumte ein, man werde infolge des Konflikts für eine kleine Weile etwas höhere Ölpreise haben. Aber man habe im Iran eingreifen müssen, um eine Atombombe zu verhindern. Der US-Präsident lobte die Bundesregierung für ihren Umgang mit den aktuellen Ereignissen. Kritik äußerte er dagegen an Großbritannien und Spanien. Er schloss Wirtschaftssanktionen gegen Spanien nicht aus. Beide Länder hatten sich zunächst geweigert, dem US-Militär ihre Militärbasen für Angriffe auf den Iran zur Verfügung zu stellen. Großbritannien erlaubt das mittlerweile in begrenztem Umfang.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
