Treffen im Weißen Haus
Bundeskanzler Merz betont Einigkeit mit US-Regierung nach Angriff auf den Iran

Bundeskanzler Merz hat bei seinem Treffen mit US-Präsident Trump im Weißen Haus die Übereinstimmung in Bezug auf den Krieg gegen den Iran hervorgehoben.

    Bundeskanzler Merz und Präsident Trump sitzen nebeneinander auf zwei Sesseln und geben sich die Hand.
    Bundeskanzler Merz und Präsident Trump bei ihrem Treffen im Weißen Haus. (picture alliance / abaca / Pool / ABACA)
    Man sei sich einig, dass das Regime in Teheran gestürzt werden müsse, sagte Merz im Oval Office. Er habe ein großes Interesse an gemeinsamer Arbeit mit den Vereinigten Staaten. Dies sei extrem wichtig für Europa, die USA und Israel. Der Bundeskanzler betonte außerdem die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts auf Deutschland, etwa durch die steigenden Benzinpreise.
    Trump räumte ein, man werde infolge des Konflikts für eine kleine Weile etwas höhere Ölpreise haben. Aber man habe im Iran eingreifen müssen, um eine Atombombe zu verhindern. Der US-Präsident lobte die Bundesregierung für ihren Umgang mit den aktuellen Ereignissen.
    Anschließend zogen sich Trump und Merz zu einem Gespräch unter vier Augen zurück. Wie der Kanzler im Anschluss mitteilte, drängte er Trump dabei, angesichts des Ukraine-Kriegs den Druck auf Russland aufrecht zu erhalten.
    Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.