Treffen im Weißen Haus
Bundeskanzler Merz betont Einigkeit mit US-Regierung zum nötigen Regime-Sturz im Iran

Bundeskanzler Merz hat bei seinem Treffen mit US-Präsident Trump im Weißen Haus die Übereinstimmung in Bezug auf den Krieg gegen den Iran hervorgehoben.

    Bundeskanzler Merz und Präsident Trump sitzen nebeneinander auf zwei Sesseln und geben sich die Hand.
    Bundeskanzler Merz und Präsident Trump bei ihrem Treffen im Weißen Haus. (picture alliance / abaca / Pool / ABACA)
    Man sei sich einig, dass das Regime in Teheran gestürzt werden müsse, sagte Merz. Nötig seien aber auch Gespräche über die Zeit danach. Er habe ein großes Interesse an einem gemeinsamen Ansatz und gemeinsamer Arbeit mit den Vereinigten Staaten. Dies sei extrem wichtig für Europa, die USA und Israel.
    Trump lobte die Bundesregierung und nannte Deutschland "großartig". Bundeskanzler Merz bezeichnete er als einen Freund und sagte, dieser mache einen sehr guten Job. Kritik äußerte der US-Präsident dagegen an Großbritannien und Spanien. Er wolle alle mit Spanien bestehenden Vereinbarungen aufkündigen, sagte er. Spanien und Großbritannien hatten sich zunächst geweigert, dem US-Militär ihre Militärbasen für Angriffe auf den Iran zur Verfügung zu stellen. Großbritannien erlaubt mitlerweile die Nutzung in begrenztem Umfang.
    Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.