Debatte über Verbrenner-Aus
Bundeskanzler Merz erhöht Druck auf EU-Kommission

In der Debatte über das Verbrenner-Aus erhöht Bundeskanzler Merz den Druck auf die EU-Kommission.

    Ein Pkw mit doppeltem Auspuff steht auf einem Parkplatz. Ab 2035 sollen in der EU nur noch Neuwagen verkauft werden, die im Betrieb keine Treibhausgase ausstoßen.
    Debatte um "Verbrenner-Aus". (picture alliance/dpa/Oliver Berg)
    Deutschland werde an dem "sturen und falschen Verbrennerverbot in der Europäischen Union" nicht weiter festhalten, erklärte Merz bei einem Landesparteitag der sachsen-anhaltinischen CDU in Magdeburg. Zwar sei die Elektromobilität die "Hauptstraße" bei den klimafreundlichen Antrieben, trotzdem dürfe man andere effiziente Technologien nicht aus politisch motivierten Gründen verbieten, betonte Merz.
    Zum Schutz der deutschen Automobilindustrie hatte die schwarz-rote Koalition in dieser Woche beschlossen, sich in Brüssel für mehr Flexibilität beim für 2035 geplanten Aus für Verbrenner-Fahrzeuge einzusetzen. Merz hat dazu bereits einen entsprechenden Brief an EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen geschrieben.
    Diese Nachricht wurde am 29.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.