Mehr Geld für Häfen
Bundeskanzler Merz macht Nordländern Hoffnung

Bundeskanzler Merz hat den norddeutschen Bundesländern mehr Unterstützung bei notwendigen Investitionen in die Häfen in Aussicht gestellt.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, stehen bei einem Pressestatement in der Staatskanzlei.
    Bundeskanzler Merz (l.) und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig (Philip Dulian/dpa)
    Merz sagte nach einem Treffen mit der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern, die Seehäfen seien für Deutschlands Exportwirtschaft von wirklich existenzieller Bedeutung. Konkrete Zusagen machte er aber nicht. Ministerpräsidentin Schwesig betonte die Notwendigkeit zusätzlicher Mittel für die Häfen, etwa aus dem Sondervermögen des Bundes. Die bislang zugesagten Gelder in Höhe von jährlich 38 Millionen Euro reichten nicht aus.
    Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe und der Deutsche Gewerkschaftsbund hatten den Bund vor kurzem aufgefordert, jährlich 500 Millionen Euro für Unterhalt und Modernisierung der Häfen bereitzustellen.
    Diese Nachricht wurde am 04.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.