Münchner Sicherheitskonferenz
Bundeskanzler Merz wirbt für selbstbewusstes Europa

Bundeskanzler Merz hat in seiner Rede zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz zu einem Neustart der Beziehungen zwischen Europa und den USA aufgerufen.

    Das Bild zeigt das Logo der Münchner Sicherheitskonferenz mit den Buchstaben MSC. Zu sehen sind auch Teilnehmer.
    Das Logo der Münchner Sicherheitskonferenz (Peter Kneffel / dpa / Peter Kneffel)
    Die transatlantische Partnerschaft habe ihre Selbstverständlichkeit verloren, sagte Merz. Zwischen Europa und den Vereinigten Staaten habe sich eine Kluft aufgetan. Dies habe US-Vizepräsident Vance vor einem Jahr in München sehr offen gesagt und recht damit. Merz betonte, man glaube in Europa weder an den Kulturkampf der Maga-Bewegung von US-Präsident Trump noch an eine Politik der Zölle oder an den Austritt aus internationalen Verträgen und Organisationen. Der Bundeskanzler rief dazu auf, die Partnerschaft zwischen Europa und den USA neu zu begründen. Auch die Vereinigten Staaten seien allein nicht stark genug.
    In München werden bis Sonntag mehr als 60 Staats- und Regierungschefs erwartet. Im Mittelpunkt der Sicherheitskonferenz stehen neben der Krise in den transatlantischen Beziehungen der Iran-Konflikt sowie der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine.
    Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.