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Tag der Arbeit
Bundeskanzler Scholz fordert mehr Ausbildungsplätze

Bundeskanzler Scholz hat zum heutigen Tag der Arbeit die Unternehmen in Deutschland dazu aufgerufen, wieder mehr auszubilden.

    Teilnehmer tragen auf der zentralen 1.-Mai-Kundgebung des Deutscher Gewerkschaftsbunds für Rheinland-Pfalz einen Banner auf dem "Ungebrochen Solidarisch" vor dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal entlang.
    Kundgebung zum Tag der Arbeit in Koblenz (dpa-news/Sebastian Christoph Gollnow)
    Viele Betriebe klagten über Fachkräftemängel, seien aber gleichzeitig nicht bereit dazu, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, sagte der SPD-Politiker auf einer DGB-Kundgebung in Koblenz. Die Bundesregierung werde ihrerseits ihren Beitrag dazu leisten, dass jeder Ausbildungswillige die Möglichkeit bekomme, einen Beruf zu erlernen. Der IG-Metall-Vorsitzende Hofmann hob bei einer Veranstaltung in Berlin die Bedeutung der Sozialpartnerschaft in Deutschland hervor. Den Gewerkschaften sei es zu verdanken, dass Deutschland angesichts der vielfältigen Krisen in der Welt wirtschaftlich und politisch gestärkt dastehe. Hofmann betonte zudem die Bedeutung des Streikrechts, das man gegen jedweden Eingriff seitens der Politik verteidigen werde. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Werneke, erklärte in Frankfurt, die Reallöhne müssten nach drei Jahren Pandemie und angesichts der Inflation gesichert werden.
    Unter dem Motto "ungebrochen solidarisch" hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund bundesweit zu Kundgebungen aufgerufen.
    Diese Nachricht wurde am 01.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.