
Hochwasser und Überflutungen in Folge von Starkregen seien in Deutschland keine singulären Ereignisse mehr, die nur einmal im Jahrhundert aufträten, sagte Scholz im bayerischen Reichertshofen. Es sei in diesem Jahr bereits das vierte Mal, dass er als Kanzler Katastrophengebiete aufgesucht habe. Die Vorkommnisse hätten allesamt im Zusammenhang mit dem menschengemachten Klimawandel gestanden, erklärte der SPD-Politker. Diesen mit allen Mitteln zu bekämpfen, sei das Gebot der Stunde. Der bayerische Ministerpräsident Söder stellte den von den Überschwemmungen betroffenen Menschen schnelle und unbürokratische Hilfe mit Unterstützung des Bundes in Aussicht.
Wegen der Hochwasserlage in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs rät die Deutsche Bahn auch heute von Fahrten nach Süddeutschland ab. Vor allem München könne etwa von Stuttgart oder Würzburg nicht angefahren werden, teilte das Unternehmen mit. Die Schifffahrt am Oberrhein ruht.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
