
Behördenpräsident Mundt erklärte zur Begründung, zwar entstehe durch den Zusammenschluss eines der größten Musikunternehmen der Welt. Auf den betroffenen Märkten seien aber mit Universal Music, Sony Music und Warner Music noch deutlich größere Anbieter vertreten. Dem Kartellamt zufolge müssen noch Wettbewerbsbehörden in weiteren Ländern zustimmen.
Bertelsmann hatte 2008 einen großen Teil seines Musikgeschäfts an Universal und Sony verkauft. Nach seinem Wiedereinstieg investierte das Gütersloher Unternehmen vor allem in den Erwerb von Musikkatalogen. BMG repräsentiert Künstlerinnen wie Tina Turner und Kylie Minogue. Concord hat unter anderem Jazz-Musiker wie Miles Davis im Programm.
Diese Nachricht wurde am 12.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
