
Wie "Tagesschau" und "Spiegel" berichten, haben die Geheimdienste der Vereinigten Staaten der Bundesbehörde die Daten zur Verfügung gestellt. Die Informationen stammen von Handys, USB-Sticks, Computerfestplatten und Akten, die das amerikanische Militär in Antiterroreinsätzen in Ländern wie Syrien und dem Irak erbeutet hat. Den Angaben zufolge sind in mindestens sechs Fällen bereits IS-Mitglieder von deutschen Gerichten verurteilt worden. In weiteren rund 30 Fällen seien Ermittlungen eingeleitet worden. Zuletzt habe das BKA im März einen irakischen Asylbewerber in Leipzig festgenommen, der mithilfe der Daten identifiziert werden konnte.
Den deutschen Behörden liegen den Angaben zufolge insgesamt mehr als zwei Millionen Datensätze vor. Darin seien unter anderem ausgehändigte Waffen vermerkt, die Höhe des monatlichen Soldes sowie Personalnummern der mutmaßlichen Terroristen.
Diese Nachricht wurde am 22.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
