Grundschulen
Bundesländer sehen Ganzbetreuung auf gutem Weg

Die Bundesländer sehen sich gut auf die Ganztagsbetreuung vorbereitet, auf die ab dem kommenden Schuljahr alle Erstklässler Anspruch haben. Das ergab eine Umfrage des Evangelischen Peessedienstes. Bis zum Jahr 2029 gilt der Betreuungsanspruch für alle Grundschüler.

    Auf einer Schultafel steht "Herzlich Willkommen Klasse 1A". Vor der Tafel sind verschwommen die Hinterköpfe von Kindern zu sehen.
    Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben alle Erstklässler Anspruch auf einen Platz in der Ganztagsbetreuung. (picture alliance / dpa / Sebastian Willnow)
    Fast überall gibt es laut Umfrage schon Hort-Angebote in den Grundschulen oder Kooperationen mit Kindertagesstätten und Betreuungsgruppen. Bislang sind die Betreuungsquoten im Osten des Landes meist höher als im Westen. Spitzenreiter sind Thüringen mit 91 Prozent und Brandenburg mit 90 Prozent betreuter Kinder im Grundschulalter, auch Hamburg meldet 91 Prozent. In Niedersachsen werden dagegen nur 50 Prozent, in Schleswig-Holstein 50 bis 60 Prozent der Kinder betreut. Baden-Württemberg gibt unter Vorbehalt 40 Prozent im schulischen Ganztagsbetrieb betreute Kinder an.
    Die Prognosen für die künftige Nutzung der Angebote ähneln sich. Alle Bundesländer rechnen mit steigender Nachfrage, können aber keine gesicherten Angaben machen, weil unklar ist, wie viele Eltern später tatsächlich Bedarf anmelden.
    Diese Nachricht wurde am 28.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.