Krisenvorsorge
Bundeslandwirtschaftsminister Reiner plant Ausbau der Lebensmittel-Notfallreserve durch Konserven

Bundesernährungsminister Rainer will die staatliche Notfallreserve an Lebensmitteln erweitern.

    In der Lagerhalle laden zwei Mitarbeiter Konserven aus einem Gabelstapler in hohe Regale.
    Verladung von Konserven in einer Lagerhalle. (AP / dpa / Mark Schiefelbein)
    Der CDU-Politiker sagte der Funke-Mediengruppe, neben den klassischen Reserven sollten künftig sofort verfügbare Lebensmittel in Konserven einbezogen werden. Diese sollten nicht nur in den staatlichen Lagern aufbewahrt werden, sondern auch bei Herstellern und im Handel – etwa in Lagerhallen auf dem Werksgelände. Vor dem Ablauf der Haltbarkeit sollten die Lebensmittel dann rechtzeitig in den Verkauf gegeben werden. Im Ernstfall gelte eine klare staatliche Steuerung für die Vergabe der Konserven.  
    Derzeit wird die staatliche Lebensmittelreserve an mehr als 150 geheimen Standorten im Bundesgebiet gelagert. Dabei handelt es sich vor allem um Weizen, Roggen, Hafer und Reis sowie um Hülsenfrüchte und Kondensmilch. 
    Diese Nachricht wurde am 01.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.